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Asset Deal: das Underlying steht im Mittelpunkt

Beim Asset Deal wird die Immobilie oder das Grundstück unmittelbar übertragen. Die Transaktion lässt sich auf das konkrete Asset und ausgewählte übergehende Rechtsverhältnisse fokussieren. Das kann vorteilhaft sein, wenn Risiken der bestehenden Gesellschaft nicht übernommen werden sollen.

Gleichzeitig müssen Eigentumsübertragung, bestehende Miet- und Nutzungsverhältnisse, Genehmigungen, Dienstbarkeiten, Grundpfandrechte und gegebenenfalls Projektverträge sorgfältig geprüft werden. Welche Verträge mit übergehen oder neu abgeschlossen werden müssen, ist ein zentraler Teil der Strukturierung.

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Share Deal: Kontinuität mit umfassender Prüfung

Beim Share Deal bleibt die Immobilie in der Gesellschaft; übertragen werden deren Anteile. Dadurch können operative Kontinuität und bestimmte Vertragsbeziehungen erhalten bleiben. Gleichzeitig übernimmt der Käufer mittelbar die Historie und die Verpflichtungen der Gesellschaft.

Die Due Diligence muss deshalb über das Objekt hinausreichen. Gesellschaftsrecht, Steuern, Finanzierung, Verträge, Haftungsrisiken, Gesellschafterkonten und mögliche Nebenverpflichtungen gehören in die Prüfung. Ob ein Share Deal rechtlich und steuerlich sinnvoll ist, entscheiden die beauftragten Fachberater im konkreten Fall.

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Loan Purchase: Einstieg über die Forderung

Bei einem Loan Purchase wird eine Forderung erworben, die regelmäßig durch die Immobilie oder Gesellschaftsanteile besichert ist. Der Käufer wird Gläubiger und tritt in die bestehende Finanzierungsposition ein. Diese Ebene kann bei auslaufenden, gekündigten oder restrukturierungsbedürftigen Engagements relevant sein.

Der wirtschaftliche Wert hängt nicht nur vom Nominalbetrag ab. Entscheidend sind Durchsetzbarkeit, Rang und Qualität der Sicherheiten, Zahlungsstatus, rechtliche Einwendungen, Verwertungsweg, Zeitbedarf und Wert des Underlyings. Forderung und Immobilie müssen daher gemeinsam analysiert werden.

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Eine Entscheidungsmatrix statt einer Standardantwort

Die passende Ebene folgt dem Ziel: Soll nur das Asset übertragen werden? Ist die Projektgesellschaft für die Fortführung wesentlich? Soll ein Finanzierer abgelöst oder eine Restrukturierung aus der Gläubigerposition heraus ermöglicht werden? Auch Zeitdruck, Zustimmungsbedarfe und Transaktionssicherheit verändern die Bewertung.

DD Invest strukturiert und vermittelt solche Transaktionen, ersetzt aber keine rechtliche, steuerliche oder aufsichtsrechtliche Beratung. Die finale Struktur muss mit den jeweils beauftragten Fachberatern geprüft und dokumentiert werden.

  • Ziel und Interessenlage
  • Asset- und Gesellschaftsrisiken
  • Finanzierung und Sicherheiten
  • Genehmigungen und Verträge
  • Zeit, Umsetzbarkeit und Exit
FAQ

Häufige Fragen

Ist ein Share Deal grundsätzlich besser als ein Asset Deal?

Nein. Beide Strukturen haben unterschiedliche Chancen, Risiken und Prüfungsanforderungen. Entscheidend sind Objekt, Gesellschaft, Verträge, Finanzierung und Ziel der Beteiligten.

Was wird bei einem Loan Purchase gekauft?

Gekauft wird die Forderung einschließlich der übertragbaren Nebenrechte und Sicherheiten, nicht automatisch die Immobilie selbst.

Wer entscheidet über die rechtliche und steuerliche Struktur?

Die Struktur wird im Transaktionsprozess entwickelt; die rechtliche und steuerliche Beurteilung und Umsetzung erfolgt durch entsprechend qualifizierte Fachberater.

Hinweis

Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information. Er stellt weder ein Angebot noch eine Rechts-, Steuer-, Anlage- oder Finanzierungsberatung dar. Angaben und mögliche Strukturen sind im konkreten Fall durch die jeweils zuständigen Fachberater und Entscheidungsträger zu prüfen.

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